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Die Trauminsel Chinas ...

Das Mallorca Chinas

Wunderschöne Strände, warmes Klima und ein Look and Feel wie auf Hawaii. Das Mallorca der Chinesen ist Hainan. Hier im Paradies der Mitte verbringen Massen von Chinesen ihre Zeit mit Einkaufen, Essen und gechillten Tagesausflügen und eben mit „Urlaub machen“ oder was man darunter im Reich der Mitte versteht. Hier gibt es weit über 200 Sonnentage im Jahr und durchschnittlich 22 Grad und das im Schatten.

Hawaii und Hainan haben sogar einige Punkte gemeinsam. Beide Inseln sind Urlaubsparadiese, die dem Massentourismus nicht abgeneigt sind, beide Hauptstädte haben auch viel gemeinsam – Wolkenkratzer bis an den Strand, viel Verkehr und noch viel mehr Fast-Food-Restaurants.
 
Aber die größte Gemeinsamkeit ist nach wie vor das Klima und natürlich die Hawaiihemden, die sowohl gern von den Chinesen, als auch von den Besuchern des US-Eilands getragen werden. Es gibt aber auch Unterschiede. Hainan ist ein erschwinglicheres Urlaubsziel und Hawaii gehört dagegen eher zu den etwas teureren Paradiesen.
 
Das Hawaiihemd vereint die beiden Inseln?
 
Das Hawaiihemd steht auf Chinas Hawaii sehr hoch im Kurs. Zwar tragen nur wenige Urlauber ein echtes Original, welches natürlich auch aus China „Made in China“ stammt – andererseits tragen fast alle Touristen hier, meist sogar im Paar- oder Gruppenlook, ein knallbuntes Hawaiihemd und meist noch passende Hosen dazu.
 
So „uniformiert“ geht es dann zu Kurzausflügen, Freizeitparks oder Strandbesuchen – immer schön einheitlich und meist sogar in geordneter Folge. Dieser Look hat eigentlich so gar nicht mit dem individuell gechillten Wesen der US-Hawaianer gemeinsam, die eher individuell gestylt und unabhängig daherkommen, auch wenn Sie Hawaiihemden tragen. Trotzdem das Hemd verbindet beide Welten.
 
Die Russen kommen

Während auf Hawaii meist Europäer und Japaner anzutreffen sind, stellen auf Hainan die Russen die Mehrheit. Von Sibirien aus fliegt man nur wenige Stunden ins sonnige Urlaubsparadies. Russisch ist daher die am meist gesprochene Fremdsprache auf Hainan. Hawaii bleibt dagegen eher beim gepflegten Englisch.
 
Hainan hat sich von Kopf bis Fuß auf die russische Kundschaft eingeschworen. Speisekarten werden neben mit kyrillischen Schriftzeichen beschriftet, viele Geschäfte tragen den chinesischen Letter auch die kyrillische Entsprechung und das Servicepersonal spricht meist besser Russisch als Englisch.
 
Die Regionen der Insel

Die Hauptstadt vom chinesischen Hawaii liegt im Norden. Haikou spielt für den Tourismus aber keine Hauptrolle – hierher verirren sich wirklich nur die kulturbegeisterten Besucher und kaum die normale badeverrückte Klientel. Die Sonnenanbeter bleiben im Süden. Die Region um Sanya bietet Traumbuchten mit Bilderbuchstränden und Hotels der Extraklasse – Strandressorts mit schönen Zimmern glänzen vor neuem Glanz. In den letzten Jahren fand hier ein Baumboom statt. Besonders stolz sind die Insulaner auf den Yanoda-Nationalpark. Ein Stunde vor Sanya liegt dieser „erschlossene“ Urwald. Hier wird der Besucher schon von den Wächtern mit einem freundlichen „Ya, No, Da!“, der inseltypischen Grußformel empfangen. Daneben locken noch viele andere Sehenswürdigkeiten die Besucher. Allen voran das Nanshan-Kloster. Dort kann man eine über 100 Meter hohe Statue bestaunen.
 
Mit dem Hawaiihemd in den Urwald
 
Die Erkundung des Urwaldes ist eigentlich kein großes Problem. Man sollte sich einen Führer leisten oder mit den kleinen Golfwägen auf dem 20 Kilometer langen „Wegenetz“ den Urwald „erforschen“. Hat man diese Dinge beachtet, die es zu beachten gibt, dann wartet eine wunderschöne exotische Welt auf den Besucher. Bunte Blume, „wilde“ Tiere und die eng an eng gesetzten Baumkronen, die kaum den Blick auf den Himmel preis geben, belohnen und bleiben lange im Gedächtnis.
 
Am Ende der Welt

Hainans Hauptsehenswürdigkeit ist das „Ende der Welt“, ein von großen runden Felsbrocken bestückter Strand an der südlichen Küste. Der Name stammt von einer alten Geschichte, dass an diesen Ort schon vor rund 1.000 Jahren Beamte hingerichtet, die bei der Obrigkeit in Ungnade gefallen waren. Damals war Hainan der Vorposten Chinas wer hier lebte, war abgetrennt vom Rest der Zivilisation.
 
Aber keine Angst Hainan ist eine Reise wert … Also los auf an den wohl schönsten Ort Chinas.


 
 


 
 
 
 

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